Erloschene Vulkane werden wieder aktiv, und riesige Gräben
durchziehen Afrika. Doch warum ist das so?
Afrika wird einmal in zwei Teile gebrochen sein, denn wegen dem Ostafrikanischen Grabenbruch könnte die Afrikanische Kontinentalplatte sich eines Tages aufspalten. Deshalb entstehen von Mosambik im Süden bis hin nach Äthiopien im Norden
riesige Abgründe, die unaufhörlich wachsen. In der Afar-Senke im Nordosten Afrikas berichten Geowissenschaftler*innen von austretendem Magma ungewöhnlicher Zusammensetzung, die normalerweise nur bei Tiefseevulkanen auftritt. Außerdem senkt sich der Afrikanische Kontinent in dieser Region langsam ab, zum Teil sogar bis in Bereiche nahe dem Meeresspiegel. Dies gilt als erster Schritt zur Entstehung eines neuen Ozeans mitten in Afrika.
Warum passiert das?
Riesige Ansammlungen an Magma dringen aus dem Erdinneren nach oben, wo sie auf die festen Kontinentalplatten treffen. Die dadurch verursachten Spannungen dehnen die Erdkruste und dünnen sie aus. Wenn die Spannungen zu stark werden, kann die Platte einbrechen.
Deshalb ziehen kilometerlange Gräben durch Ostafrika. Da durch die Spalten Magma hochdringt, fürchten Wissenschaftler*innen die Entstehung einer neuen Vulkankette entlang des
Grabenbruchs.
Wann wird der neue Ozean entstehen?
Geolog*innen vermuten, dass der neue Ozean in ein paar Millionen Jahren die Größe des heutigen Roten Meeres erreichen könnte. Er soll sich von der Afar-Senke bis nach Mosambik ausbreiten.
BSC